Auswandern nach Thailand - Aktuell
Einwanderung ThailandIm Jahr 2010 wanderten offiziell 1.553 Deutsche nach Thailand aus. Nachfolgend Einreisebestimmungen, Jobs, Einwanderungsmöglichkeiten, Landes-Infos, Lebenshaltungskosten sowie Kontakte zu Behörden, Einwanderungshelfern, etc.
Sonne, Sandstrand, Meer und günstige Lebenshaltungskosten bietet Thailand hauptsächlich für Rentner und finanziell Unabhängige. Wer hier arbeiten muss, kann dieses schöne Land nur unter gewissen Umständen genießen.
Reisen und EinwandernOhne Visum kann man bis zu 30 Tage in Thailand bleiben. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Schreibweise des Namens im Flugticket vollständig mit dem Namen im Pass identisch ist, sonst wird eventuell der Zutritt zum Flugzeug verweigert. Im thailändischen Konsulat im Heimatland kann man vor der Einreise entweder das “Tourist Visa“ beantragen (Aufenthalt bis zu 60 Tagen möglich) oder ein “Non Immigrant Visa“, mit dem man bis zu 90 Tage in Thailand bleiben kann. Derzeit gibt es drei verschiedene Visatypen: das “Non Immigrant O“, das “Non Immigrant B“ und das “Non Immigrant ED“ Visum. Die “Tourist Visa“ sowie die “Non Immigrant Visa“ können in Thailand nur im “Bureau of Immigration“ oder an den Grenzübergängen um 30 Tage verlängert werden. Wer hier ohne gültiges Visum aufgegriffen wird, kann von der Polizei jederzeit verhaftet und in Abschiebehaft genommen werden. Es werden hohe Geldstrafen verhängt sowie Wiedereinreisesperren, die bis zu einem Jahr dauern können. Für Auswanderer gibt es ein Jahresvisum mit mehreren Möglichkeiten. Dieses Visum muss direkt in Thailand beantragt werden. Die Anforderungen für solch ein Visum sind sehr unterschiedlich, auch ändern die Behörden die Bestimmungen kontinuierlich. Derzeit braucht man ein monatliches Einkommen von mindestens 1.350 Euro, welches amtlich beglaubigt und nachgewiesen sein muss. Das Geld muss aus dem Ausland überwiesen werden und kommen. Eine weitere Voraussetzung ist ein bereits vorhandenes und in Deutschland beantragtes “Non Immigrant Visum“. Dieses Jahresvisum muss jedes Jahr neu beantragt werden. Weitere Kriterien sind auch das Alter und das Vermögen des Auswanderers. Verschiedene Institutionen bieten ihre Hilfe beim Beantragen des Jahresvisums an, diese Hilfe sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden. Arbeit - StellenangebotWer hier als Angestellter arbeiten will (außer für oder im Auftrag eines Unternehmens), dem ist das Land nicht zu empfehlen. Man benötigt eine Arbeitsgenehmigung. Diese setzt einen Arbeitsvertrag einer thailändischen Firma mit einem Mindestgehalt von rund 60.000 Baht (derzeit 1.440 Euro) monatlich voraus, ein Spitzenverdienst für Thais - illusorisch für normale Angestellte. Für ausländische Unternehmer ist Thailand mit Einschränkung attraktiv, denn man darf keine Einzelfirma betreiben. Für Ausländer kommt nur eine Kapitalgesellschaft in Frage, wobei mindestens 51% der Firma in thailändischer Hand sein müssen. Mit einer Vertrauensperson (Ehepartner, Freund, Geschäftspartner), die selbst Thai ist, lässt sich eine sichere und legale Lösung finden, wobei noch mindestens ein dritter Gesellschafter an der Kapitalgesellschaft beteiligt sein muss. LebenshaltungskostenUBS Lebenshaltungskosten-Index: 72,4 Die Lebenshaltungskosten sind etwa 2/3 von denen Deutschlands. Kleinere zweistöckige Häuschen gibt es schon ab ca. 150 Euro monatlich. Für ein mittleres Einfamilienhaus müssen Sie so um 250 bis 300 Euro rechnen. Alles zusammen (Wohnen, Essen, Versicherungen) kostet etwa 800 bis 1.000 Euro (inkl. gelegentlichen Bar-Besuch, Essen gehen und Ausflüge). Arbeitskräfte für den Haushalt gibt es ab etwa 1 Euro je Stunde. Wer ganz spartanisch lebt, kann auch mit etwa 500 Euro im Monat über die Runden kommen. Auswandern Thailand - FazitThailand ist politisch etwas unstabil und aufgrund der Visapolitik nur für Rentner und Vermögende empfehlenswert. Für viele ältere Menschen ermöglicht das warme Klima gesundheitliche Verbesserungen. Von einem Immobilienkauf ist abzuraten. Empfehlenswert ist, den Altersruhesitz in die Nähe der Tourismuszentren Pattaya und Phuket zu legen. Gründe:
Aufgrund der Visabestimmungen ist Thailand keine Heimat für den, der dem Alltag entfliehen will um als Selbstversorger oder Gelegenheitsarbeiter zu leben. Allein die regelmäßige Ein- und Ausreise ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Das Land wird in jüngster Zeit von starken Regenfällen und daraus folgenden Überschwemmungen heimgesucht. |
|




