Schweiz - Menschen, Sprache, Religion, Kultur und Bildung
MenschenHeute ist die Schweiz bekanntermaßen ein Einwanderungsland. Doch das heutige Bundesgebiet und insbesondere Zürich waren schon in früheren Zeiten Ziel größerer Migrationsbewegungen. Zur Zeit der Industrialisierung gab es eine grosse Binnenwanderung vor allem aus den Alpen. In den letzten Jahren verstärkte sich auch die Zuwanderung aus Deutschland in die Schweiz, da hier die Chancen auf einen Arbeitsplatz als besser empfunden werden. 2007 waren die deutschen Staatsbürger mit 224.324 nach den Staatsbürgern aus dem ehemaligen Jugoslawien (338.794), Italien (295.507) und vor den Portugiesen (193.299) bereits die drittgrößte Gastarbeitergruppe in der Schweiz. Allein im Jahr 2008 wanderten 29.139 weitere Bürger aus Deutschland ein. SpracheDie Landessprachen sind Deutsch (63,7 % - rot), Französisch (20,4 % - blau), Italienisch (6,5 % - grün), Rätoromanisch (0,5 % - gelb) und sind territorial wie oben abgebildet über die Schweiz verteilt. Jenisch und Jiddisch wurden als territorial nicht gebundene Sprachen anerkannt. ReligionVon den Schweizer Bürgern sind 41 Prozent römisch-katholisch, 40 Prozent evangelisch-reformiert, 2,5 Prozent in Freikirchen, 5,5 Prozent gehören zu anderen Religionsgemeinschaften und 11 Prozent sind ohne Religionszugehörigkeit. Von den Ausländern in der Schweiz sind 44 Prozent römisch-katholisch, 5 Prozent evangelisch-reformiert, 17 Prozent orthodox, 18 Prozent islamisch, und 2 Prozent ohne Bekenntnis. KulturDie Kultur ist von den Nachbarländern beeinflusst, aber über die Jahre hat sich eine eigenständige Kultur entwickelt. Die Aufteilung der Schweiz in mehrere Sprach- und somit auch Kulturregionen macht es schwierig, von einer einheitlichen Schweizer Kultur zu sprechen. |
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