Auswandern nach Portugal - Aktuell
Einwanderung PortugalIm Jahr 2010 wanderten offiziell 810 Deutsche nach Portugal aus. Nachfolgend Einreisebestimmungen, Jobs, Einwanderungsmöglichkeiten, Landes-Infos, Lebenshaltungskosten sowie Kontakte zu Behörden, Einwanderungshelfern, etc.
Durch die Bereitschaft der Euro-Länder der portugiesischen Wirtschaft durch eine Finazspritze auf die Sprünge zu helfen, scheint die Krise abgewendet zu sein. Portugal wird zu den schönsten Ländern der Welt gerechnet, nicht zuletzt durch seine traumhaften Strände und Küstenabschnitte an der Algarve. Doch es hat noch einiges mehr zu bieten. Die meisten Einwanderer kommen aus Brasilien. Mittlerweile leben aber auch schon über 15.000 Deutsche hier.
Reisen und EinwandernFür Deutsche genügt bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen ein gültiger Reisepass, Personalausweis oder Kinderausweis. Eine Verlängerung ist nur Inhabern von Reisepässen möglich (zweimalige Verlängerung zu je 60 Tagen, maximal 7 Monate Aufenthalt). Will man einwandern, muss man sich innerhalb von einem Monat nach Ankunft die Aufenthaltserlaubnis bei der zuständigen Behörde beantragen (Autorização de Residência). Es handelt sich um die Serviço de Estrangeiros e Fronteiras (Behörde für Einwanderungsfragen). Beim Antrag müssen entweder Belege zum Nachweis ausreichender finanzieller Mittel oder der zukünftigen Arbeitsstelle vorgelegt werden. Rentner, Studenten müssen zusätzlich eine Krankenversicherung für Portugal nachweisen. Studenten müssen darüber hinaus eine Einschreibe-bestätigung der portugiesischen Lehranstalt vorlegen. Die Aufenthaltserlaubnis wird grundsätzlich für die Dauer von fünf Jahren erteilt. Sie wird verlängert, wenn die Vorraussetzungen weiterhin erfüllt sind. Arbeit - StellenangebotOhne Arbeitserlaubnis kann ein EU-Bürger jederzeit eine Arbeit aufnehmen. Die Löhne sind vergleichsweise niedrig. Selbständige können sich hier problemlos niederlassen und ihre Tätigkeit ausüben. Die gesetzliche Wochenarbeitszeit beträgt 42 Stunden. Bei 44 Stunden liegt die Höchstgrenze. Gearbeitet wird an sechs Tagen in der Woche. Für Überstunden wird ein Zuschlag von 50 % für die erste Überstunde und 75 % für jede weitere gezahlt. An Sonn- und Feiertagen gibt es 100 % Zuschlag. Arbeitnehmer haben Anspruch auf 22 Urlaubstage. Zusätzlich gibt es 12 obligatorische und zwei optionale Feiertage. Durch die hohe Arbeitslosigkeit von 10,5 % (März 2010) hat man nur in wenigen Bereichen gute Chancen für einen Job, beispielsweise: Handwerk, Bau, Ärzte und Pfleger sowie IT-Branche. Die Wachstumsbranchen liegen in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Infrastruktur, Wasserwirtschaft, Umwelt, Logistik, Tourismus und Handel. Vorallem saisonell gibt es in den Bereichen Tourismus und Gastronomie die besten Chancen. Jedoch sind die Löhne hier besonders niedrig. Arbeitnehmern wird für Sozialabgaben 11 Prozent vom Bruttogehalt abgezogen. Die Einkommensteuer wird progressiv berechnet und liegt zwischen 10,5 und 42 Prozent. LebenshaltungskostenUBS Lebenshaltungskosten-Index: 91,3 Die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich zu Deutschland um rund 10 Prozent niedriger. Je nach Lage und Ausstattung kostet eine Ein- bis Zweizimmerwohnung zwischen 500 € und 1.000 € Miete im Monat. Eine Eigentumswohnung oder ein Haus in Lissabon und Umgebung können Sie derzeit für 150.000 € bis 230.000 € kaufen. Auswandern Portugal - FazitAngenehme und freundliche Menschen, schöne Landschaften und Strände und ein mildes Klima sind einige positive Aspekte. Die Löhne sind jedoch niedrig. Wer eine Arbeit hier aufnehmen muss, sollte gut Portugiesisch sprechen können. Speziell im Tourismusbereich und bei internationalen Firmen ist Englisch und/oder Französisch von Vorteil. Hier können Sie kostenlose Kataloge für Schülersprachreisen, Familiensprach-reisen und Highschool-Aufenthalte anfordern. Und hier erhalten Sie einen professionellen Sprachkurs, mit dem Sie leicht und schnell entweder Portugiesisch, Englisch oder Französisch erlernen können. |
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