Auswandern nach den Philippinen - Aktuell
Einwanderung auf die PhilippinenIm Jahr 2012 wanderten offiziell 551 Deutsche in diesen Südostasiatischen Inselstaat (Archipel im westlichen Pazifischen Ozean) aus. Die Inselgruppe der philippinischen Republik besteht aus mehr als 7.000 Inseln (etwa 880 bewohnt). Nachfolgend Einreisebestimmungen, Jobs, Einwanderungsmöglichkeiten, Landes-Infos, Lebenshaltungskosten sowie Kontakte zu Behörden, Einwanderungshelfern, etc.
Es gibt ein sehr buntes Gemisch aus vielen ethnischen Gruppen. Es herrscht ein starker wirtschaftlicher Gegensatz zwischen einer kleinen reichen Oberschicht und der breiten Bevölkerungsmehrheit. Die Philippinen sind eines der wenigen Länder, in denen Ehescheidungen verboten sind. Das Klima wird durch die Nähe zum Meer geprägt. Kein Ort ist weiter als 200 km von der Küste entfernt. Die Lage der Inseln in den niederen tropischen Breiten und der Einfluss der umgebenden Meere bewirken eine über das Jahr sehr ausgeglichene Temperatur von rund 26 °C mit nur geringen Schwankungen. Manche Europäer vertragen das feuchte Klima nicht. Die meisten Niederschläge sind während des Südwest-Monsun in der Zeit von Mai bis November. An der Westküste (Manila) bringt der Monsun nur geringe Niederschläge, während an der Ostküste (Davao) ganzjährig humides Klima herrscht. Von August bis Oktober ziehen häufig Taifune über die Mitte und den Norden der Philippinen. Auf den Philippinen existieren über 5.000 verschiedene Tierarten (z.B. Wasserbüffel, Papageien, Flughörnchen, Delfine, Krokodile, Schlangen, Koboldmakis, Manabo, Schildkröten, Echsen) sowie etwa 14.000 verschiedene Pflanzen, die meisten davon im Regenwald. Schöne Korallenriffe locken Taucher an.
Reisen und EinwandernBei der Einreise ohne Visum bekommt man eine Aufenthaltserlaubnis von 21 Tagen. Sie können HIER Ihre Reise buchen - Mit Tiefpreis Garantie! Bei der örtlichen Immigrationsbehörde kann die Aufenthaltsberechtigung mehrmals gegen eine Gebühr verlängert werden. Man kann aber auch vor der Einreise bei der phil. Botschaft bzw. dem Konsulat im Heimatland ein Besucher- bzw. ein Touristenvisum beantragen. Dafür sind folgende Unterlagen erforderlich:
Kosten:
Daueraufenthaltserlaubnis: Insbesondere Ehepartner von Filipinos können ohne finanziellen Nachweis eine Daueraufenthalterlaubnis bekommen. Andere Personen müssen u.a. einen Geldbetrag von 50.000 (Rentner) bis 75.000,- US-Dollar (Nichterwerbstätige) auf einem Festgeldkonto liegen haben (für mindestens 6 Monate). Man kann dieses Visum über ein Anwaltsbüro in den Philippinen beantragen oder aber schon im Heimatland bei der phil. Botschaft. Folgende Unterlagen werden benötigt:
Die Gebühren betragen 300 US-Dollar sowie 10 US$ für die jährliche PRA ID Card Gebühr. Arbeit - StellenangebotWer hier arbeiten möchte, sollte die Aufenthaltspapiere schon im Vorfeld bei der Comission on Immigration and Deportation in Manila beantragen. Jedoch ist eine ganz normale Arbeitsstelle nur sehr schwer zu finden. Zudem handelt es sich um ein Billiglohnland. Eine Arbeitserlaubnis bekommen erst einmal nur die Ausländer, die legal mit einer Filipina verheiratet sind. Für alle anderen gibt es nur die Möglichkeit über eine große internationale Firma oder über die Selbständigkeit. Jedoch ist die hohe Mindestinvestition nur für wenige machbar. Eine Möglichkeit ist die Tätigkeit als deutschsprechender Tauchlehrer, wenn man eine Lizenz vorweisen kann. Hier haben Sie gute Chancen. Vorsicht vor anderen, teilweise betrügerischen, Jobangeboten (z.B. Handwerker) bzw. Arbeitsvermittlung! Um im Land gut zurechtzukommen braucht man gute Englisch-Kenntnisse. LebenshaltungskostenUBS Lebenshaltungskosten-Index: 56,2 Mit etwa 500 Euro im Monat kann man einigermaßen gut über die Runden kommen, wenn man insbesondere eine günstige Wohnung für ca. 50,- bis 100,- Euro/Monat findet. Auswandern Philippinen - FazitWer über ausreichend Kapital verfügt und das Klima verträgt, kann hier sehr gut und preiswert leben. Wer einen Job sucht, hat kaum eine Chance, ausser man ist mit einem/einer Einheimischen verheiratet oder ist zertifizierter Tauchlehrer. Eine Gefahr besteht in einigen Regionen für Anschläge islamistischer Terroristen. Das Auswärtige Amt warnt inbesondere im Gebiet von Mindanao. |
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