Auswandern nach Kroatien - Aktuell
Einwanderung KroatienIm Jahr 2010 wanderten offiziell 485 Deutsche nach Kroatien aus. Immerhin sprechen etwa 1,5 Millionen Kroaten Deutsch als Fremdsprache. 1991 hat sich das Land vom föderalen Staat Jugoslawien abgenabelt. Ab 2013 wird Kroatien zur EU gehören. Nachfolgend Einreisebestimmungen, Jobs, Einwanderungsmöglichkeiten, Landes-Infos, Lebenshaltungskosten sowie Kontakte zu Behörden, Einwanderungshelfern, etc.
Kroatien ist ein beliebtes Ziel für jährlich über 10 Millionen Touristen, u.a. durch das angenehme mediterrane Klima. Besonders attraktiv sind die Strände entlang der Adria Küste (Dalmatien, Istrien), die Nationalparks und die Städte Dubrovnik, Split, Rijeka und Zagreb. In Zagreb gibt es sogar eine Deutsche Internationale Schule (siehe: www.deutscheschule.hr). Eine solide Ausbildung in zahlreichen Berufsschulen ist möglich, z.B. an Wirtschaftsschulen, Verwaltungsschulen, Handelsschulen, Tourismusschulen und technische Schulen.
Reisen und EinwandernZur Einreise ins Land (Aufenthalt bis zu 90 Tagen) braucht man lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Sie können HIER Ihre Reise buchen - Mit Tiefpreis Garantie! Bei längeren Aufenthalten sowie zum Zwecke der Arbeitsaufnahme muss ein Visum beantragt werden. Die ausgestellte Aufenthaltsgenehmigung gilt zunächst für 1 Jahr. Sie wird von Jahr zu Jahr verlängert. Nach 5 Jahren bekommt man eine unbegrenzte Genehmigung. Arbeit - StellenangebotEU-Bürger benötigen eine Arbeitserlaubnis, die sie jedoch, wenn Sie einen kroatischen Arbeitsvertrag vorweisen können, in den meisten Fällen ohne Probleme bekommen. Viele deutsche und österreichische, aber auch kroatische Firmen haben sich vor allem in den Ballungsgebieten niedergelassen und neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Tourismus an der Küste boomt, und ein Ende des Wachstums ist noch nicht in Sicht. Es gibt in einigen Bereichen infolge von Abwanderung einen Mangel an Fachkräften, wie z.B. im Medizinbereich oder im Schiffbau. Jedoch ist die Arbeitslosenquote derzeit noch recht hoch. Die Arbeitslosigkeit schwankt je nach Branche und Region stark: Neue Mitarbeiter werden derzeit vor allem im Groß- und Einzelhandel, in der Industrie, im Baubereich und – hauptsächlich saisonal zwischen April und Oktober – im Hotel- und Gaststättengewerbe gesucht. Chancen bestehen zudem im Dienstleistungssektor. Die Löhne sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Im Frühjahr 2009 verdienten Arbeitnehmer durchschnittlich 7.597 kn (1.027 €) brutto bzw. 5230 kn (707 €) netto pro Monat – wobei die regionalen Unterschiede oft beträchtlich sind. Der gesetzliche Mindestlohn liegt derzeit bei 2.747 kn (371 €). Wenn Sie Kroatisch, Deutsch und eventuell eine weitere Fremdsprache beherrschen, können Sie oftmals ein höheres Gehalt aushandeln. Wachstumschancen gibt es in den Bereichen, die in Kroatien noch nicht oft vertreten sind, wie etwa im Franchising. Neue Ideen kommen hier sehr gut an, jedoch braucht alles seine Zeit, bis es von den Konsumenten angenommen und genutzt wird. Der Einkommensteuersatz richtet sich nach der Höhe des Einkommens und beträgt 15, 25, 35 oder 45 Prozent. Je nach Größe der Stadt oder Gemeinde wird ein Zuschlag auf die Einkommensteuer fällig (prirez). Auf der strukturschwachen Insel Lastovo beträgt diese Gemeindesteuer derzeit nur ein Prozent, in Zagreb unterdessen 18 Prozent. LebenshaltungskostenIn den Tourismusgebieten sind die Lebenshaltungskosten vergleichbar wie in Deutschland. Im Landesinneren ist es günstiger. Restaurantbesuche fallen um einiges günstiger aus, so dass sich das Essengehen hier lohnt. Auswandern Kroatien - FazitKroatien lohnt sich für Fachkräfte, die in Deutschland keine Arbeit finden, für Unternehmer und Rentner, die das Klima und das Meer mögen. Einen Erfahrungsbericht finden Sie HIER. |
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