Auswandern nach Italien - KurzInfo
Einwanderung ItalienItalien ist nicht ein klassisches Auswanderungsland für Deutsche, wenn es auch immer wieder einige dorthin verschlägt, nicht zuletzt wegen den herrlichen Landschaften und dem besonderen Flair historischer Städte. Italien lebt hauptsächlich durch den Tourismus. In diesem Bereich kann man auch im wieder Arbeit finden. Im Süden ist die Arbeitslosigkeit am höchsten.
Möglichkeiten zum EinwandernAls EU-Bürger können Sie mit Reisepass oder Personalausweis nach Italien einreisen. Wollen Sie länger als 3 Monate bleiben und Arbeiten? Der Antrag auf eine permesso di soggiorno ist dann in der zuständigen Polizeistelle (Questura) zu stellen. Damit können Sie dann die libretto di lavoro beantragen. Arbeit in ItalienEs empfiehlt sich bereits vor dem Auswandern nach Italien in aller Ruhe einen Job zu suchen und einen Arbeitsvertrag zu unterzeichnen, da dieser gleich zu Beginn für sämtliche Anschaffungen wie Mietvertrag, Bankkonto, Autoversicherung etc. benötigt wird. Ein relativ großes Angebot an freien und qualifizierten Jobs findet man speziell im Norden Italiens im Städte-Dreieck Mailand-Turin-Genua, wo auch das Lohnniveau deutlich höher ist als im Süden. In Mailand werden Auswanderer die meisten Job-Angebote finden und auch die höchsten Gehälter erzielen (dort sind aber auch die Lebenskosten am höchsten). Große internationale Unternehmen in Italien schreiben ihre Job Annoncen gar nicht oder nur auf ihrer eigenen Firmenwebsite aus, so dass hier Initiativ Bewerbung gefragt ist. Bestehen Sie als Auswanderer unbedingt auf einen unbefristeten Vertrag, womit Sie nach Ablauf der meist 6-Monatigen Probezeit bereits quasi unkündbar werden (Dank der starken Italienischen Gewerkschaften). Wenn Sie mehr als 6 Monate in Italien für einen italienischen Arbeitgeber arbeiten, müssen Einkünfte dort versteuert werden. Ausnahmen: Studenten, Auszubildende und Praktikanten mit Wohnsitz in Deutschland. Beschäftigte in Italien werden vom Arbeitgeber bei der Sozialversicherung angemeldet. Denken Sie auch daran, dass es neben der Amtssprache Italienisch noch die regionalen Amtssprachen Deutsch und Ladinisch in Südtirol, Französisch im Aostatal sowie Slowenisch in den Provinzen Triest und Görz gibt. LebenshaltungskostenDie Lebenshaltungskosten liegen rund 10 Prozent höher als in Deutschland. Mailand gehört zu den teuersten Städten Europas. Das Leben in Süditalien ist hingegen kostengünstiger als im Norden. FazitAuswandern nach Italien ist für jene zu empfehlen, die das südländische Temperament und Flair lieben sowie die Sprache - Italienisch sollte man auf jeden Fall erlernen oder bereits beherrschen. |
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