Indien - Arbeit, Steuern, Versicherungen

Arbeit

Chancen für Europäer durch Outsourcing. Aus Kostengründen verlagern große europäische Firmen weite Teile ihrer Produktion nach Indien.

Nach Angaben von Hobsons verfügt beispielsweise Bosch über eine weit ausgebaute Indien-Präsenz. Ebenso biete IBM zahlreiche Jobmöglichkeiten in Indien.Auch Berufsstarter können hier fündig werden.

Zudem sorgen auch die Entwicklung in Indien selbst für Möglichkeiten, insbesondere bei Unternehmen, die ihrerseits Kontakte nach Europa suchen.

Praktika

Eine Liste deutscher Firmen in Indien erhält man über die Deutsch-Indische Handelskammer.

Das Verbindungsbüro in Düsseldorf hat das Buch „Directory of German Companies in India“ (Kosten: 75 Euro) herausgegeben, das eine nahezu vollständige Liste aller deutschen Firmen in Indien enthält.

Deutsch-Indische Handelskammer: Verbindungsbüro in Deutschland Citadellstraße 12
40213 Düsseldorf
Tel. (0211) 360 597/98 36 27 49
Fax (0211) 35 02 87
duesseldorf@indo-german.com
http://indien.ahk.de/en/

Weitere Anlaufstellen für Praktika:
Studenteninitiative Aiesec http://www.aiesec.net
Praktikavermittlung gegen Gebühren:
http://www.praktikum-indien.de/

Steuern

Steuerrecht: Wer länger als 90 Tage in einem nichtindischen Unternehmen in Indien arbeitet, muss dort auch Steuern abführen. Das indische Steuersystem unterscheidet generell drei Steuermodelle:

  • „Residents“ müssen ihr gesamtes Einkommen in Indien versteuern
  • „Non-residents“ müssen lediglich das in Indien verdiente oder erhaltene Einkommen versteuern
  • „Not ordinarily residents“ müssen das in Indien verdiente oder erhaltene Einkommen versteuern sowie jegliches Einkommen, das von einem in Indien geführten Unternehmen oder einer in Indien angemeldeten Tätigkeit stammt

Informationen zum indischen Steuersystem gibt es beim Income Tax Department of India: incometaxindia.gov.in

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Versicherungen

Sozial- und Krankenversicherung
Zwischen Indien und Deutschland herrscht kein Sozialversicherungsabkommen.

Ein Arbeitnehmer in Indien obliegt dem indischen Sozialversicherungsrecht, unabhängig davon, in welchem Staat sein Wohnort gemeldet ist oder wo der Standort des Arbeitgebers liegt.

Die Eingliederung in das indische Sozialrecht beinhaltet jedoch keineswegs ausreichenden Versicherungsschutz. Manchmal bieten auch Unternehmen ihren Expatriats firmeneigene Krankenversicherungsentwürfe an. Ansonsten empfiehlt es sich, einen Vertrag bei einem internationalen Krankenversicherer abzuschließen.

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Um in einer indischen Stadt eine Wohnung zu mieten, reicht ein Touristenvisum nicht aus, sondern es ist eine „Residence Permit“ vom FRRO (Foreigner Regional Registration Offices - in allen größeren Städten des Landes vertreten) nötig...


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