Chile - Aufenthalt und Reisen
KleidungDie Jahreszeiten in Chile sind den europäischen entgegengesetzt. Das Klima in Santiago weist mediterrane Züge auf. Der Winter - Mitte Mai bis August - ist die feuchtere Jahreszeit mit Regenfällen und großen Temperaturschwankungen (nachts bis zum Gefrierpunkt, tagsüber zwischen 10 und 25 °C). Die meisten Unterkünfte und Büros sind nicht zentral beheizt. Daher also warme Sachen mitnehmen. Im Sommer - November bis März - ist es durchweg trocken und warm bis heiß (im Schnitt 30°C, mittags bis 35°C), nachts kühlt es angenehm ab, es gibt so gut wie keine Niederschläge.
ReiseroutenChile verfügt über eine sehr große Anzahl von Nationalparks und nationalen Reservaten. Die Bekanntesten sind:
In der Provinz Palena bei Chaitén liegt der mit privaten Mitteln errichtete über 3.000 km² große Parque Pumalín. Er wurde vom US-Amerikaner Douglas Tompkins durch große Landkäufe ab Mitte der 90er-Jahre errichtet. Der Park ist insbesondere für den Öko-Tourismus interessant. |
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| Die UNESCO erklärte folgende 8 Gebiete in Chile zu Biosphärenreservaten:
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Insel Robinson Crusoe auf den Juan-Fernández-Inseln |
Die UNESCO erklärte folgende drei Plätze in Chile zum Weltkulturerbe:
Kurzinfo zum Nationalpark Chiloé: Der Nationalpark liegt im Westen der Insel, in etwa auf der Höhe der Hauptstadt der Insel Castro. Am Pazifik liegt der Eingang zum Nationalpark mit dem Ort Cucao. Hier liegt der lange Strand Bahia Cucao. Die Strände am Pazifik bieten viele Dünen und sind bei Badetouristen sehr beliebt. Im Inneren gibt es große Kiefernwälder und Tepü-Bäume. Im Park leben mehr als 100 verschiedene Tierarten und Vögel. An den Küsten können Pinguine beobachtet werden. Allerdings ist das Wetter auf Chiloé sehr regenreich und wechselhaft. |
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Zum Weltnaturerbe wurden 1978 der Nationalpark Torres del Paine und 1995 der Nationalpark Rapa Nui auf der Osterinsel ernannt. Die Nationalpark-Fläche von Torres del Paine umfasst 2420 km². Er ist durchzogen von bis zu 3000 m hohen Bergen, Gletschern, Fjorden und großen Seen. |
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Essen und TrinkenDie chilenische Küche hat eine Vielzahl von Einflüssen – vielfach auch von deutschen Einwanderern. So finden sich etwa deutsche Bezeichnungen wie „Kuchen“ oder „Apfelstrudel“ auch im Wortschatz der chilenischen Konfiserie. Auch der Christstollen ist als Weihnachtsgebäck bekannt. Ebenfalls auf deutsche und andere mitteleuropäische Einflüsse zurückzuführen ist das typisch chilenische Sauerkraut (Chucrú vom französischen Choucroute). Viele Biere werden nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Neben einem reichen Angebot an Fisch und Meeresfrüchten wird in Chile sehr gerne Huhn gegessen. Gegrilltes Fleisch, ein so genannter Asado, gehört zu den traditionellen Speisen bei geselligen Anlässen. Neben Rind- und Schweinefleisch werden dabei vor allem würzige Paprikawürste (Longanizas) verwendet. Das Fleisch wird vor dem Grillen oft einige Stunden in Bier eingelegt, um seine Zartheit zu erhöhen. Zu den Nationalgerichten zählt die chilenische Empanada, das sind unterschiedlich (z.B. mit Rindfleisch, Hühnchen, Meeresfrüchten oder Käse) gefüllte Teigtaschen, die im Ofen gebacken oder frittiert zubereitet werden. Die Cazuela ist ein kräftiges Eintopfgericht, in dem Hühnchen oder auch Rindfleisch, Maiskolben (Choclos), Kürbis und weiteres Gemüse verwendet wird. |
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Tips und SonstigesChile ist das sicherste Reiseland in Südamerika. Touristen können sich frei und unbekümmert bewegen, sollten lediglich... |
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