Auswandern nach Belgien - KurzInfo
Einwanderung BelgienBelgien ist unter den Top Ten der weltgrößten Handelsmächte zu finden und zieht als EU-Staat immer mehr deutsche Auswanderer an. 2.608 waren es in 2008. Im Norden leben die niederländisch-sprachigen Flamen (60% der Belgier). Im Süden leben die französischsprachigen Wallonen (39%) und die Deutschen (1%). Brüssel, die belgische Hauptstadt, gilt als zweisprachig.
Möglichkeiten zum EinwandernBis zu einem Aufenthalt von 3 Monaten wird keine Aufenthaltserlaubnis oder Visum benötigt. Wer länger bleibt, muss beim zuständigen Konsulat seines belgischen Wohnortes eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, die jedoch Deutschen Staatsbürgern problemlos erteilt wird. ArbeitDie Arbeitsaufnahme ist ohne lästige Bürokratie möglich. Sie können ohne spezielle Arbeitserlaubnis jede Arbeitsstelle in Belgien annehmen oder auch einer selbständigen Tätigkeit nachgehen. Die Jobsuche erfolgt privat über Annoncen oder über das belgische Arbeitsamt. Befähigungsnachweise wie Berufsabschluss oder Hochschulabschluss kann man hier anerkennen lassen. Die maximale Arbeitszeit ist gesetzlich auf 8 Stunden pro Tag und 39 Stunden pro Woche begrenzt. Für Überstunden müssen Zuschläge gezahlt werden. Dem Arbeitnehmer steht ein Jahresurlaub von mindestens 20 Werktagen zu (allerdings erst ab dem zweiten Beschäftigungsjahr). Belgien hat 10 gesetzliche Feiertage. Die Sozialversicherung ist sehr gut und deckt alle relevanten Bereiche, wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Mutterschutz, etc. ab. LebenshaltungskostenDie Lebenshaltungskosten sind mit denen Deutschlands vergleichbar. Auswandern Belgien - FazitUnkomplizierte Einwanderung. Man sollte aber zunächst prüfen, in welcher Region man leben will. Denn man sollte die dortige Sprache beherrschen - Niederländisch, Französisch oder Deutsch. |
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