Auswandern nach Argentinien - Aktuell
Einwanderung ArgentinienIm Jahr 2010 wanderten offiziell 474 Deutsche nach Argentinien aus. Nachfolgend Einreisebestimmungen, Jobs, Einwanderungsmöglichkeiten, Landes-Infos, Lebenshaltungskosten sowie Kontakte zu Behörden, Einwanderungshelfern, etc.
Eine sehr abwechslungsreiche Natur und etwa 300.000 Deutschsprachige locken Jahr für Jahr Deutsche nach Argentinien. Metropolen wie Buenos Aires haben ein ganz besonderes Flair, das für einige unwiderstehlich ist. Viele Einwanderer kommen auch aus den benachbarten Ländern Paraguay, Uruguay, Peru und Bolivien.
Reisen und EinwandernDeutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger brauchen für die Einreise nur ein Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Die 90-Tage-Frist kann man in der Dirección Nacional de Migraciones einmalig gegen eine Gebühr von z. Z. 100 Pesos verlängert werden. Manche verlängern auch immer wieder ihren Aufenthalt, indem sie nach maximal 90 Tagen einen kurzen Auslandsaufenthalt machen und dann erneut wieder einreisen. Eine befristete Aufenthaltsgenehmigung von bis zu 3 Jahren erhalten:
Eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung kann nach Ablauf der vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung beantrag werden. Voraussetzungen:
Sobald man eine Daueraufenthalts-genehmigung beantragt hat, kann man bis zu deren Genehmigung oder Ablehnung (das kann Jahre dauern) problemlos im Land bleiben! Arbeit - StellenangebotDas größte Potenzial liegt in der Landwirtschaft, da Argentinien die halbe Welt mit Lebensmitteln versorgt. Das größte Angebot anderer Jobs gibt es im Großraum Buenos Aires, wobei die hohe Arbeitslosigkeit die Jobsuche nicht einfach gestaltet. Wer in Argentinien arbeiten muss, sollte gut Spanisch sprechen. Die Löhne sind durchschnittlich um einiges niedriger als in Westeuropa. Arbeitnehmer haben die Pflicht 11% des Lohnes an eine Rentenkasse abzuführen. Sie sind ebenfalls verpflichtet, eine öffentliche oder private Krankenversicherung abzuschließen. Dadurch erhalten sie einen Anspruch auf eine kostenfreie medizinische Basisversorgung. Kontakte und Links am Seitenende LebenshaltungskostenUBS Lebenshaltungskosten-Index: 62,2 In Argentinien lässt es sich um einiges preiswerter leben als beispielsweise in Deutschland. Auto fahren ist bedeutend billiger. Immobilienerwerb und InvestitionenGrundstücke und Häuser werden mittels eines notariellen Kaufvertrages (boleto de compraventa) erworben. Nach Abschluss des Vertrages erfolgt eine Anzahlung von etwa 25% der Kaufsumme. Innerhalb von 30-60 Tagen wird dann der Hauptvertrag, die escritura vor dem Notar abgeschlossen. Im Anschluss an die escritura erfolgt die Grundbucheintragung. Beim Immobilienerwerb sollte beachtet werden, dass ein Vorkaufsrecht vorliegen kann. Beim Erwerb von landwirtschaftichen Flächen gibt es ab bestimmten Größen Beschränkungen. Prozenzual vom Kaufpreis fallen folgende Nebekosten an: Steuern und AbgabenDie Grundsteuer (Impuesto immobiliario) hat den Katasterwert als Bemessungs-grundlage; der Steuersatz ist 0,1% - 1,3%. Vermögensteuer (Impuesto sobre el patrimonio neto) für Steuer-Inländer 0,5% - 1,5%, für Steuer-Ausländer 1,5% der Bemessungsgrundlage. Eine Einkommenssteuer ist zu entrichten, wenn aus der Immobilie Einkommen erzielt wird. Der Einkommensteuersatz liegt zwischen 7% - 45%. Mehrwertsteuer: 21% Auswandern Argentinien - FazitRentner und Arbeitnehmer mit fester Arbeitsstelle in Argentinien sowie Investoren können unkomliziert einwandern. Wer keinen überdurchschnittlich gut bezahlten Job hat, lebt aber nicht besser als in Westeuropa. Trotzdem fühlen sich die meisten Auswanderer in Argentinien besser als in der alten Heimat. Je besser Sie Spanisch sprechen, je schneller werden Sie hier heimisch werden. Mit einer Sprachreise nach Spanien können Sie sich optimal sprachlich auf Ihre neue Heimat vorbereiten. Das Gesundheitssystem ist sehr gut. Wer arbeitslos ist, also keine Pflichtversicherung hat, geht im öffentlichen Krankenhaus zum Arzt, denn dort ist alles gratis. Es gibt einige deutsche Schulen innerhalb der Provinz Buenos Aires sowie In San Carlos de Bariloche in der Provinz Rio Negro, da es in diesen Regionen viele deutschstämmige Einwanderer gibt. |
|




